| Peters Marathon |
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Im Jahr 2002 dann eines meiner entscheidensten Erlebnisse überhaupt. Die Teilnahme am Wien Marathon - und die Aufgabe in der Prater Hauptallee. Was war ich aber auch arrogant, dacht ich doch, dass ich so was locker durchlaufen würde können. Immerhin war ich ja sehr sportlich. Weit gefehlt. 2003 versuchte ich es ein zweites Mal. Dieses Mal in Linz. Wieder ohne Vorbereitung. Und wieder drohte das Scheitern. Aber ein Gewaltakt an Willensstärke brachte mich in 5:07 ins Ziel. Und damit war der Grundstein gelegt. Ich hatte die Faszination Ausdauersport am eigenen Leib erkannt - und ich war begeistert.
2004 meine ersten beiden Triathlon versuche. Ein Sprinttriathlon im Mürztal und der „echte" Mondseetriathlon (1,5km/40/10) zeigten mir eine neue Sportart auf und vor allem eines: Ich hatte nie schwimmen gelernt. Im Herbst 2005 feierte ich meinen bisher größten läuferischen Erfolg beim Wachaumarathon. In einer Fabelzeit von 3:13 lief ich lächelnd durch das Ziel. Einer der Tage, an dem einfach alles gelang. Nach weniger als 3 Jahren nach meinem ersten Marathon hatte ich meine Zeit um mehr als 2 Stunden verbessert. Das alles weil ich mich einfach konsequent vorbereitete. Denn die Ausdauer beim Ausdauersport braucht man im Training und nicht im Wettkampf. Der Tag X ist nur die das Ergebnis von oftmals mehr als 100 Y Tagen davor. Jeder genauso wichtig wie der Tag X. Es folgten zahlreiche Halbmarathons, noch ein paar Triathlons und wie jedes Jahr 2 Marathons (Linz und Wachau).
2006 dann die schmerzliche Erfahrung in der Wachau. Den ganzen Sommer über hatte ich für eine unter 3 Stunden Zeit trainiert, aber an diesem Tag lief nichts zusammen. In 3:23 schleppte ich mich ins Ziel. Gebrochen, geknickt und sehr enttäuscht. Auch die unter 1:30 Zeit auf den Halbmarathon ließ hartnäckig auf sich warten. Im März 2007 war es dann soweit. Beim dritten Eisbärenlauf des LCC holte ich mir die 1:29 auf die 21,1km und war sehr sehr stolz.
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