| Mondseetriathlon 07 |
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Mondseeland Triathlon 26.8.2007 Nach 2 Stunden 37 Minuten und 19 Sekunden erreichte ich nicht nur das Ziel, sondern auch meine neue Bestzeit in der klassischen Olympischen Triathlon Distanz. Hier ein kurzer Bericht:
Wer nicht so vertraut mit den Triathlon - Streckenlängen ist, hier eine kurze Aufstellung der Olympischen Distanz oder auch Kurzdistanz genannt: 1,5 km Schwimmen / 40 km Radfahren / 10 km Laufen Klingt von den Einzelstrecken her nach nicht viel, jedoch sollte jeder der dies denkt seine Badehose nehmen, eine halbe Stunde Kraulen gehen, aus dem Wasser laufen und aufs Rad steigen. Danach denkt man anders .... glaubts mir. Ich dachte am Anfang genauso. Nach der plötzlichen Verletzung von Peter Dlesk, der erneut mit seinem Rücken zu kämpfen hatte, musste ich alleine die Reise nach Mondsee antreten. Trotzdem war ich optimistisch und motiviert, das von mir vorgesetzte Ziel von 2:40 Stunden zu erreichen. Meine Zeit vom Vorjahr lag bei 2:49 Stunden. Damals hatte ich aber keine einzige Schwimmtrainingseinheit vor dem Wettkampf gehabt. Dieses Jahr hatte ich die letzten Wochen extra für dieses Event trainiert und mich besonders auf relativ kurze aber intensive Einheiten konzentriert. Im Wasser war ich also aufgrund der vielen Trainingseinheiten über das gesamte letzte Jahr sehr optimistisch und am Rad fühlte ich mich dieses Jahr sowieso besonders stark, auch wenn mir beim Zwettler Radmarathon gezeigt wurde, wo ich wirklich stand.... nicht sehr weit vorne. Aber das ist eine andere Geschichte. Die einzigen Sorgen hatte ich beim Laufen. Wegen einiger Verletzungen und mangelnder Motivation hatte ich schlicht und einfach nicht genug trainiert. Ich war also am Vortag in Mondsee. Als Punkt 1 galt es die Radstrecke abzufahren und mir genau einzuprägen, wann die Steigungen kommen. Es gab eine einzige nennenswerte Steigung über ca. 5km mit bis zu 12%. Vom Auto aus sah es nicht so schlimm aus und immerhin war ich ja im Juni den Glockner gefahren. Der Wettkampf: Dank Peter hatte ich dieses Jahr auch einen Neopren mit dabei, wodurch ich natürlich auch schneller sein müsste. (thx peda) Ich war in der dritten Startwelle mit einer Startzeit von 10 Uhr. Das Wetter war prächtig, das Wasser bei 20°C und die Stimmung toll. Startschuss und los gings. Ich fühlte mich sehr stark im Wasser, jedoch brauchte ich sehr lange bis ich in einen guten Rhythmus kam und wirklich Gas geben konnte. Als ich aus dem Wasser stieg und auf die Uhr blickte entkam mir ein leises "Jaaawohl" .... 27Minuten ..... 6 Minuten schneller als letztes Jahr. Jedoch musste ich beim ersten Wechsel wieder mit Übelkeit und leichten Magenkrämpfen kämpfen. Ich ließ mir also etwas mehr Zeit beim Wechseln und war dann am Rad wieder voll da. Ich war überrascht als ich bemerkte einen Schnitt von 35 bis 37 km/h in der Ebene zu halten. Es lief also alles wie am Schnürchen. Den Berg fuhr ich relativ verhalten und musste schmunzeln, als ich einige Mitstreiter mit sündhaftteuren Zeitfahrrädern sah, die schieben mussten, da ihre Übersetzung einfach zu schwer für 12% Steigung waren.
Der zweite Wechsel war relativ flott und es ging hinaus auf die Laufstrecke. Ich nahm mir vor nichts zu überstürzen und lief trotzdem die ersten beiden Kilometer um 4:30 Minuten. Zu schnell! Und ich bemerkte schon bald, dass ich dies nicht aushalten würde. Ich pendelte mich also bei einer Kilometerzeit von ca. 4:45 ein und rechnete fanatisch im Kopf was das für eine Endzeit bringen würde. Bei km 6 oder 7 war mir klar ... das geht sich aus .... da is sogar noch mehr drinn ... Kraft und Luft um nochmals zu beschleunigen hatte ich aber nur mehr am letzten Kilometer und kam erleichtert nach 2:37:19 ins Ziel. Glücklich über die Zeit, glücklich, dass beim Radfahren nichts passiert war (es gab einen furchtbaren Sturz) und stolz! Das Training hatte sich also gelohnt und ich hatte gut und richtig trainiert. Das Ziel unter 2:30 Stunden zu kommen war also wieder ein Stück näher gerückt, wenn man bedenkt, dass übliche Triathlons eher flache Radstrecken hatten..... wir werden sehen was da noch drinn steckt.
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