|
Snowboarden ist sicher - die Studie des ÖSV 2007/08 |
|
Eine aktuelle Studie des ÖSV zeigt klar, was wir unseren Kindern/Jugendlichen und deren besorgten Eltern immer wieder sagen:
Snowboarder sind weniger gefährdet als Skifahrer
|
Mehr als 80 Prozent der Verletzten waren in der Saison 2007/2008 Skifahrer, weniger als jeder fünfte war Snowboarder. Damit werden unseren presönlichen Erfahrungen endlich auch statistische Zahlen nachgereicht.
Die Studie zeigt auch die wichtigsten Fakten von Unfällen
- Selbst verschuldete Stürze - hauptsächlich bei gutem Wetter und in den Nachmittagsstunden - sind mit 87 Prozent Hauptunfallursache.
- 70 Prozent der Unfälle passieren bei sonnigem Wetter auf sehr breiten Pisten mit griffigem Schnee.
- Auf blauen Pisten ereignet sich ein Drittel, auf roten 58 Prozent der Stürze
- Zwei Drittel der Unfälle passieren außerdem in den Nachmittagsstunden
Wo sich Skifahrer und Snowboarder verletzen
Skifahrer verletzen sich laut Studie am häufigsten an den unteren Extremitäten, das Kniegelenk ist mit 39 Prozent am häufigsten betroffen. Snowboarder ziehen sich im Armbereich (41 Prozent) und an Schulter, Rücken oder Nacken (16 Prozent) die meisten Verletzungen zu.
Der Helm schützt
Grundsätzlich tragen aber mehr Männer als Frauen, mehr Snowboarder als Skifahrer und mehr Einheimische als Touristen einen Skihelm, erklärte Ruedl.
Die wichtigen vier Minuten
Auch das ist keine Neuigkeit für Snowboard- und Skilehrer aber in dieser Prägnanz noch selten zu hören gewesen: Wer sich vier Minuten Zeit zum Aufwärmen nimmt, verringert sein Verletzungsrisiko um die Hälfte, fanden Sportwissenschaftler der Uni Innsbruck jetzt heraus.
Quelle:
|

|
|